Kolumbus Sprachreisen

Dienstag, 25. August 2009

Neue Reiseberichte online!

Auf unserer Homepage findet Ihr unter der Rubrik KSR on Tour neue Reiseberichte! Wir waren wieder für Euch unterwegs und haben einige Sprachschulen besucht. So könnt Ihr an unseren Erfahrungen und Erlebnissen direkt vor Ort teilhaben und mehr über unsere Ziele für Sprachreisen erfahren!

Unter anderem dabei:
Reisebericht Nordamerika
Reisebericht Málaga
Reisebericht Bournemouth
Reisebericht London
Reisebericht Malta

Viel Spaß!

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Montag, 17. August 2009

Reisebericht: Sprachreise nach Dublin

Letzten Sommer ist Nils I. mit Kolumbus Sprachreisen nach Irland gereist. In diesem Reisebericht erzählt er von seinem Sprachkurs in Dublin.


Als ich im August 2008 meinen Sprachurlaub nach Dublin antrat, war ich eigentlich der Ansicht, dass ich lieber noch ein paar Tage zu Hause in Deutschland geblieben wäre. Denn in meinem Heimatdorf tobte das Schützenfest und meine Freunde feierten zu Musik von Jennifer Rostock. Alles, was ich bis dahin über Irland wusste, war, dass es ein Land ist in dem es viele Schafe, grüne Kobolde und Guinness gibt. Na ja, immerhin hatte ich einen dreiwöchigen Wirtschaftssprachkurs in Englisch in Dublin gebucht und das versprach doch vielleicht ein bisschen interessant zu werden.

Mit einem weinenden Auge flog ich also mit Ryanair ab Bremen nach Dublin. Vor allem war ich mir sehr unsicher, wie es mir in Irland ergehen würde, da ich seit 3 Jahren keinen Englischunterricht in der Schule mehr hatte und so meinen Englischkenntnisse, sagen wir mal, „verbesserungswürdig“ waren.

Der Flieger kam planmäßig in Dublin an, aber da meine Gastfamilie nicht in der Nähe des Flughafens wohnte, musste ich mit einem Taxi zu ihnen fahren. Auf der Fahrt „musste“ ich mich natürlich mit dem Taxifahrer auf Englisch unterhalten, was mir komischerweise auch ziemlich leicht fiel. Wir unterhielten uns vor allem über den englischen Fußball.

Bei der Gastfamilie angekommen verabschiedete ich mich vom Taxifahrer und wurde gleich vom Sohn namens David freundlich empfangen. Er bot mir direkt eine Pizza an und ich nahm dankend an. Danach fragte er mich, ob ich noch kurz Lust hätte mit ihm zu seinen Kumpels zu fahren, um noch ein paar Guinness zu trinken. Der Abend verlief sehr ruhig und chillig, also genau das was ich nach einem halben Tag im Flugzeug gebraucht hatte. Einer der Kumpels klimperte ein bisschen auf seiner Gitarre und wir genossen das Bier. Spontan luden mich die Kumpels auch noch dazu ein, mit ihnen auf ein Konzert einer meiner Lieblingsband zu kommen. DAS war natürlich der Knaller überhaupt und echt ein prima Einstand für den ersten Tag in Irland.

Am nächsten Morgen war erstmal die Sprachschule angesagt. Nach dem Frühstück musste ich mit der S-Bahn ungefähr eine halbe Stunde in die Innenstadt fahren, um dorthin zu kommen. Die Wartezeit in der Bahn überbrückte ich mit einer kostenlosen Zeitung, die jeden Tag verteilt wurde. Dennoch waren die Fahrten nicht immer angenehm, weil morgens viele Pendler Richtung Innenstadt fahren und so die Bahn sehr voll war.


Nach einem kleinen Fußmarsch von der Haltestelle zur Sprachschule mussten einige andere Neuankömmlinge einen Einstufungstest bewältigen, ich aber nicht, da ich den Test schon im Voraus im Internet erledigt hatte. Also wurde mir direkt mein Kurslevel mitgeteilt und ich konnte schon mit der Buchausgabe weitermachen. Da der Preis für das Unterrichtsbuch recht hoch war, entschied ich mich dazu das Buch einfach von einem Mitschüler zu kopieren, was in Endeffekt sehr viel billiger war. Ohne Buch ging es also in die Klasse. Dort erwartete mich ein sehr internationaler Mix der Kulturen. Ich als Deutscher machte die Mischung aus Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern, Spaniern und Polen nur noch bunter. Auch waren alle Altersgruppen von 18 bis 35 Jahren gut vertreten.

Der Unterricht gestaltete sich sehr spannend. Es wurden Themengebiete durch Texte, Übungen und Gruppenspiele von allen Seiten gut beleuchtet und neue Vokabeln lernte man auch quasi spielend dazu. In den Pausen hatte man die Möglichkeit sich in einem Innenhof mit den Mitschülern auszutauschen oder in der angrenzenden Cafeteria etwas zu essen. Außerdem war es in der Cafeteria möglich, sich für verschiedene Veranstaltungen wie z.B. Ausflüge an den Wochenenden anzumelden. Aber auch einfachere Events wurden angeboten, wie z.B. zusammen verschiedene englischsprachige Filme mit englischem Untertitel zu gucken (besonders gut für Anfänger geeignet) oder eine City Tour zu unternehmen oder oder oder…

Gegen Langeweile wurde also eine Menge getan. Wenn man wollte, konnte man seinen ganzen Nachmittag und die Wochenenden so planen. Natürlich war es auch möglich auf eigene Faust die City zu erkunden, was ich auch bevorzugte. Dazu besorgte ich mir an der O`Connell Street, also der Straße mit dem riesigen Zahnstocher, im Hauptsitz der Busgesellschaft ein sensationell günstiges Studententicket, mit dem ich jeden Bus und jede Bahn rund um Dublin benutzen konnte. Mit dem Ticket ausgerüstet ging es dann ab zum Phoenix Park. Der Phoenix Park ist einer der größten Parks Europas und entsprechend anstrengend war es, alles zu sehen, was der Park bereithielt. Besonders beeindruckend war der Wellington Obelisk, der größte Obelisk in Europa.


In den nächsten Tagen setzte ich meine Kultur-pur-Tour fort und fuhr mit einigen neuen Freunden aus der Sprachschule nach Howth. Howth ist eine kleine Halbinsel, die komplett von Klippen umschlossen ist. Außerdem hat man von dort einen tollen Blick auf Dublin. Sie ist ganz einfach mit der DART (Dublin Area Rapid Transit) zu erreichen. Leider war das Wetter an diesem Tag typisch irisch und der Regenschirm wurde zwingend notwendig. Trotzdem drückte das Wetter nicht auf die Stimmung, weil man mehr oder weniger schon daran gewöhnt war und der Umbrella schon so etwas wie meinen kleinen besten Freund darstellte. Trotz des bescheidenen Wetters war die Tour ein großer Spaß.

Mein persönliches Highlight in Dublin war aber die Guinness Brauerei am Rand der Innenstadt. Na klar, als Biertrinker ist das immer leicht zu sagen, aber auch für Biermuffel birgt die Brauerei einiges Spannendes. So gibt es auf der Brauerei einen Aussichtsturm der so hoch ist, dass man ganz Dublin überblicken kann. Dazu wird dort noch kostenlos für jeden Besucher ein Guinness ausgeschenkt, was natürlich dem Ausblick dann noch mal eine ganz besondere Note verleiht. Dieser Ort lädt echt dazu ein dort ein bisschen zu verweilen und einfach den Ausblick zu genießen.

Natürlich bestand meine gesamte Freizeit nicht nur daraus alte Bauten und schöne Natur zu bestaunen. Sobald die Sonne am Horizont untergegangen war rief das Nachtleben und gerade für Nachtschwärmer ist Dublin der perfekte Ort. Besonders zu empfehlen ist dabei das Kneipenviertel Temple Bar im Herzen von Dublin. Das Viertel hat sich von der Schmuddelecke in der Innenstadt zum dem In-Viertel in Dublin entwickelt und mittlerweile trifft sich dort quasi jeden Abend ein sehr internationales Publikum. Fast jeder Pub hat dort abends eine Liveband die qualitativ sehr viel besser ist als die meisten Bands, die ich aus deutschen Bars kenne. Vor allem ist es bemerkenswert, wie sie es schaffen das Auditorium mitzureißen. Es ist egal, ob es sich dabei um gecoverte Songs von Neils Young bis Oasis handelt oder um selbst komponierte Stücke - die Stimmung ist immer fantastisch. Neben der Musik gibt es in Dublin eine sehr besondere Barkultur. Man bleibt nicht etwa mehr oder weniger unter sich, sondern lernt im Laufe eines Abends bestimmt den halben Pub kennen. Aber wer wirklich feiern will, sollte schon 2,50€ in der Tasche haben, denn bei einem Preis für einen Pint von minimal 4€ ist es schon nicht billig. Dennoch ist ein Besuch in Temple Bar immer eine Investition wert.


Als ich mich am Ende meines Urlaubs daran erinnerte, dass ich am Anfang eigentlich gar keine Lust hatte die Reise zu unternehmen und viel lieber auf dem Schützenfest zu Hause geblieben wäre, muss ich sagen, dass ich mich mehr als geirrt habe. Aus diesen drei Wochen habe ich eine ganze Menge mitgenommen und neben neuen Freunden in ganz Europa habe ich ebenfalls eine meiner Lieblingsband gesehen, super Partys gefeiert und ganz nebenbei auch mein Englisch erheblich verbessert. Eigentlich kam mir die Zeit nicht so vor, als wäre ich zur Schule gegangen und so soll es doch sein. Schule als Teil der Freizeit war mir bis dahin auch neu, aber ich würde diese Sprachreise jederzeit wieder machen und es war auch definitiv nicht das letzte Mal, dass ich in Dublin war.

Also, vielleicht hab ich ja dich, lieber Leser, ein bisschen von Dublin begeistern können… Und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal in Temple Bar auf ein Guinness.

Also bis dahin: Cheers and see you!

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Mittwoch, 5. August 2009

Reisebericht: Sprachreise Krakau



Unser Kunde Christoph E. und seine Frau haben im Juli eine Sprachreise nach Polen unternommen und uns einen Erfahrungsbericht zukommen lassen:

Nachdem meine Frau und ich wohlbehalten von unserem Urlaub mit Sprachkurs in Krakau zurück sind, will ich nicht versäumen, Ihnen kurz unsere Eindrücke zu schildern:

Mit dem Kurs bei der polnischen Sprachschule Glossa (eine von vielen in Krakau) waren wir sehr zufrieden. Wir hatten Zweifel, ob sich 14 Tage überhaupt lohnen würden. Aber es hat sich gelohnt, und zwar dank der bestens geschulten und sehr sympathischen Lehrerinnen Anna, Beata und Dorota. Sie haben versucht, uns Eckpunkte der polnischen Grammatik und des Wortschatzes beizubringen und uns zum Sprechen zu bringen. Der Unterricht war konzentriert und entspannt zugleich, das Unterrichtsmaterial vorzüglich und fantasievoll, Also, obwohl Polnisch eine schwere Sprache ist und wir das meiste noch vor uns haben, hat uns der Kurs motiviert und ein bisschen nach vorne gebracht! Damit hat er unsere Erwartungen voll erfüllt und sogar übertroffen, Und das, obwohl wir bei der Erledigung unserer Hausaufgaben nicht gerade sehr fleißig waren. Es war ja auch 14 Tage lang brühende Hitze und wir wollten Krakau ja auch ein bisschen kennen- und lieben lernen. Das ist geglückt.

Dazu beigetragen hat auch das von Ihnen vermittelte Batory-Hotel mit seinem äußerst freundlichen Personal, seiner recht ansprechenden Speisekarte (auf die es für uns 20% Rabatt gab) und seiner perfekten Lage nur 10 Minuten zu Fuß von der Sprachschule in Krakau entfernt. Wir hatten ein schönes großes Zimmer und haben für 14 Nächte mit Frühstück nur runde 1000€ bezahlt. Auch der Weg ins Zentrum war nur 10 Minuten.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Geduld bei unserer Reiseplanung.


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Donnerstag, 25. Juni 2009

Reisbericht: Sprachreise nach Nizza


Julian E. war diesen Sommer mit uns in Südfrankreich und war so nett, uns die Eindrücke von seiner Sprachreise zu schildern:

Im Mai 2009 hatte ich die Idee mein eingerostetes Französisch mit einem Sprachkurs wieder aufzupolieren. Da kam mir die Idee diesen in Frankreich zu besuchen und das ganze mit einem sonnigen Urlaub zu verbinden.

Im Internet stoß ich durch den Fachverband Deutscher Sprachreiseveranstalter auf Kolumbus Reisen. Hier wurden alle Fragen kompetent und schnell beantwortet und die seriöse Seite machte gleich einen guten Eindruck auf mich. Mein erstes Gefühl sollte das richtige sein: Die Buchung verlief absolut problemlos und rasch, die Reise war günstig im Vergleich zu anderen Anbietern und auch um Versicherungen etc. wurde sich gekümmert.

In Nizza angekommen übertraf mein gleich mitgebuchtes Hostel, das "Petit Louvre", alle meine Erwartungen: Sauber, sehr freundliches Personal und absolut zentral gelegen. Auch zur Sprachschule musste ich nur eine Minute laufen. Dort machte ich zunächst am ersten Tag einen Einstufungstest und einen Rundgang durch die Stadt mit allen anderen jungen internationalen Schüler(innen). Schnell schloss ich hier Freundschaften mit tollen Leuten mit denen ich den Rest meines Aufentalts verbrachte. Ob Strand, Besichtigungen, Essen gehen oder Abends an der wundervollen Strandpromenade entlangschlendern; wir waren stets zusammen und hatten viel Spaß nach dem Unterricht am Vormittag. Dieser war unserem Niveau angemessen, die Schule war sehr gut organisiert und die Lehrer freundlich und kompetent.

Alles in allem war meine Sprachreise nach Nizza ein voller Erfolg mit vielen wertvollen Freundschaften und Erlebnissen die ich nicht missen möchte!

Reiseberichte können uns jederzeit an info @ kolumbus-sprachreisen.de zugesandt werden (Bitte Leerzeichen in der E-Mail-Adresse entfernen)

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Freitag, 5. Juni 2009

Reisebericht: Sprachreise nach Malaga

Wir freuen uns immer über Reiseberichte, die uns unsere Kunden von ihren Sprachreisen zusenden und uns berichten, was sie alles auf ihrer Reise erlebt und gelernt haben. Als kleinen zusätzlichen Anreiz verlosen wir unter allen Reiseberichten jeden Monat einen Reisegutschein in Höhe von 50,- €. Die besten Berichte werden außerdem hier veröffentlicht.

Annette K. hat im letzten Jahr eine Sprachreise nach Malaga unternommen und uns folgenden Erfahrungsbericht geschickt:


Im vergangenen Jahr war ich auf der Suche nach einer Sprachreise für meine Tochter, die nach Frankreich wollte. Im Ergebnis Eures Kataloges bin ich selbst schließlich in einer ganz kleinen Sprachschule in Malaga gelandet. Während meines Aufenthaltes dort lag mir die ganze Zeit das Anliegen auf der Seele, Euch über diese Sprachschule schreiben zu wollen - dann kam der Alltag und damit vermeintlich wichtigere Sachen. Dafür jetzt:


Die Sprachschule in Malaga hieß Mediterraneo und war ganz klein, fast intim. Mit mehr als fünf Leuten wären die einzelnen Räume geplatzt. Es kannte mehr oder weniger jeder jeden. In erster Linie waren viele jüngere Schüler, auch Dauerschüler aus Asien unter den Lernenden. Ich hatte die typische eine-Woche-alles-auf-einmal-Ration, nach dem Motto viel hilft viel. Schließlich hatte ich auch nur eine Woche Zeit. Und was das für eine Woche war! Nun bin ich etwas älter als die typischen Sprachschüler. Mit damals 45 jungen Jahren gehörte ich dort eher zu den älteren. Aber das war egal. Ich hatte eine Woche intensiven Unterricht, konnte Grammatik vertiefen, sprechen, konnte viel über Geschichte und Kultur, aber vor allem über die Lebensart der Spanier lernen. Ich habe jede Minute nahezu intravenös aufgesogen. Die Unterschiedlichkeit der sämtlichst gut qualifizierten Lehrer und deren unendliche Mühe hatben mir sehr gefallen. Ich habe erreicht, was ich wollte. Zu Hause habe ich weitergelernt und im Februar diesen Jahres habe ich das größe Examen der Wirtschaftskammer von Madrid über Wirtschaftspanisch abgelegt. Mein Traum wäre jetzt, daß ich in Zukunft das große DELE ablegen könnte. Noch fehlt etwas Training.


Ich bin übrigens kein Lehrer.


Wer also auch unter dem älteren Publikum eine kleine Schule fern ab von Massen und mit individueller Betreuung sucht, Spaniens Kultur kennenlernen möchte, aber auch mal die Füße ins Meer halten und Sand unter ihnen spüren möchte, ist in Malaga an jener kleinen Schule bestens aufgehoben. Er wird dort nicht deutsch reden, dafür aber internationale Leute, jung und älter, treffen, die von Fachlehrern bestens betreut werden.

Reiseberichte können uns jederzeit an info @ kolumbus-sprachreisen.de zugesandt werden (Bitte Leerzeichen in der E-Mail-Adresse entfernen)

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